Unter "On-Page-Optimierung" wird die Optimierung direkt an der eigenen Webseite verstanden.
Dabei wird effektiv der HTML-Quelltext der Webseite optimiert und entsprechend SEO-Richtlinien angepasst.
Hierzu sind in der Regel Programmierer notwendig, die den Quellcode verstehen, anpassen und SEO-tauglich optimieren.
Auf der Seite SEOmoz sind die neuesten Search-Engine-Ranking Factors erschienen. Daraus läßt sich ersehen, welche Optimierungsmaßnahmen sinnvoll sind, und welche eher nichts bringen oder sich sogar negativ auswirken. Die Zusammenstellung wurde durch die Befragung der 34 Top-Seo-Experten erstellt und gibt neben der Bedeutung der Optimierungsmaßnahme auch Auskunft darüber, wie einhellig oder gespalten die Meinungen zu einer Maßnahme sind.
Zu optimierende Bereiche sind demnach
Meta-Tags der Webseite
Title
Description
Keywords (eher nicht so wichtig)
interne Verlinkung der Webseite
größtmögliche Verlinkung aller Seiten untereinander, auch ohne Menüleiste
Beschriftung der Links
Vermeidung von Sackgassen (Abfangen von Fehlern durch Fehlerseiten oder ein Sitemap)
externe Verlinkung
eine Webseite muss "Mehrwert" bieten, daher sind sinnvolle ausgehende Links zu setzen
Linkfarmen vermeiden (zu viele ausgehende Links auf einer Seite)
Link URL muss zumindest Ziel-Domain beinhalten
Beschriftung der Links
Seitenstruktur
Pfadtiefe für die einzelnen Webseiten beachten
Redirects crawlerfreundlich erstellen (mittels header-redirect, nicht durch meta-refresh)
Umschreiben von dynamischen in statische Zieladressen (modRewrite für Apache, eigene Lösungen)
Inhaltliche Gestaltung
Überschriften nutzen zur Gliederung des Textes
Beschriften von Bildern
sinnvoll Fettschrift und Unterstreichung für Keywords im Text benutzen
Auf Keyword-Density, Prominence und Proximity achten
Alleine die On-Page-Optimierung ist kompliziert, und kann bei großen Webseiten sowohl viel Zeit als auch viel Geld kosten.